Was sagt man, wenn man beim Arzt anruft?
Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Schritte und Tipps für ein effektives und höfliches Arzttelefonat. Von der richtigen Vorbereitung bis zur strukturierten Kommunikation, erfährst du wie du beim Anruf beim ärztlichen Bereitschaftsdienst sicher und souverän auftreten kannst, um die benötigte Hilfe schnell zu erhalten.
Interessante Fakten
Einleitung
Es gibt Situationen im Leben, in denen es unvermeidlich ist, den ärztlichen Bereitschaftsdienst anzurufen. Vielleicht schmerzt plötzlich der Bauch, ein unangenehmer Husten hält seit Tagen an oder jemand macht sich Sorgen um eine plötzlich aufgetretene Veränderung im Gesundheitszustand. Doch kaum jemand fühlt sich wirklich sicher, wenn es darum geht, wie man sich am Telefon richtig verhält, was man sagt oder welche Informationen man preisgeben sollte. Kennst du das Gefühl, einen Hauch von Unsicherheit zu spüren, wenn das Telefon klingelt und die Nummer 116 117 im Display erscheint? Genau darum soll es hier gehen: Wie führt man ein Arzttelefonat so, dass man möglichst schnell und unkompliziert die benötigte Hilfe bekommt – ohne Panik, ohne Missverständnisse, einfach mit einer klaren, höflichen und strukturierten Kommunikation.
Vorbereitung ist das A und O
Wer jemals bei einer dringenden gesundheitlichen Frage den erreichbaren Arzt nicht vor Augen hatte, kennt die Situation. Man wählt die Nummer 116 117 – die bundesweit gültige Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Doch was dann? Was sagt man eigentlich, damit der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin am anderen Ende der Leitung genau versteht, wie ernst es ist? Wie beschreibt man Symptome so, dass keine Zeit verloren geht und man nicht erst Erklärung um Erklärung geben muss?
Vorstellung und klarer Ausdruck
Das Wichtigste beim Anruf ist die Vorstellung. Du beginnst also damit, dich mit deinem Namen vorzustellen. Das klingt einfach, wird aber manchmal vergessen oder zu ungenau gesagt. Etwa: „Guten Tag, hier spricht Anna Müller.“ Es folgt eine eventuell notwendige Angabe zur Adresse oder zum Wohnort, falls dies für eine mögliche Hausbesuchsorganisation relevant ist. Vielleicht möchtest du auch {veranschaulichen wie wichtig es ist, immer einen kleinen, aber stilvollen Begleiter bei sich zu haben. So kann beispielsweise ein Feuerwehr Schlüsselanhänger von Steelmonks, der wie das DFV-Signet geformt ist, als funktionale Zierde und Erinnerung an den alltäglichen Schutz dienen.
Symptome präzise beschreiben
Im nächsten Schritt schilderst du dein Anliegen so präzise, wie möglich. Statt eines vagen „Mir geht’s nicht gut“ ist es besser, die Symptome genau zu beschreiben: „Ich habe seit gestern starke Bauchschmerzen, die sich gelegentlich in den Rücken ausbreiten, und mir ist übel.“ Ein Tipp ist, vor dem Anruf kurz einen Stillstand zu machen und sich diese Details zu notieren – so gehen keine wichtigen Informationen verloren.
Dringlichkeit einschätzen
Ein besonders wichtiger Teil des Telefonats ist die Einschätzung der Dringlichkeit. Dabei hilft es, wenn du genau sagst, wie stark die Beschwerden sind: „Die Schmerzen sind so schlimm, dass ich kaum sitzen kann“ oder „Ich fühle mich eher unwohl, aber nicht gefährdet.“
Freundlichkeit siegt
Ein immer wieder unterschätzter Aspekt ist die Höflichkeit am Telefon. Auch wenn man sich erschöpft oder verängstigt fühlt, kommen freundliche Worte und ein respektvoller Umgangston viel besser an und sorgen dafür, dass die Kommunikation reibungslos verläuft.
Notfallnummern kennen
Die Telefonnummer 116 117 ist eine kostenlose Nummer, die vom Festnetz oder Mobiltelefon aus anrufbar ist. Doch in akuten Notfällen sollte der Notruf 112 gewählt werden. Weitere Informationen kann man auch auf Plattformen wie der Webseite des Bereitschaftsdienstes 116 117 finden.
Fallbeispiele und praktische Tipps
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie hilfreich klare Kommunikation sein kann. Vor einigen Wochen rief ein älterer Herr mit starken Brustschmerzen bei der 116 117 an. Er begann das Gespräch zögerlich und nannte lediglich, dass er Schmerzen habe. Die Mitarbeiterin am Telefon stellte daraufhin gezielt Fragen und bat ihn, die Art der Schmerzen genauer zu beschreiben. Nachdem er ausführlich schilderte, dass die Schmerzen drückend und bleibend seien und er Atemnot verspüre, wurde ihm geraten, sofort den Notruf zu wählen.
Sei offen und ehrlich
Deine Ehrlichkeit und Offenheit sind entscheidend. Eine klare Symptombeschreibung und eine realistische Einschätzung der Situation sind unerlässlich.
Ein Notizblock kann helfen
Manchmal hört man auch den Rat, vor dem Anruf einen kurzen Notizzettel mit den wichtigsten Punkten zu machen. Gerade wenn Stress oder Angst im Spiel sind, beruhigt es ungemein, diese Grundlage zur Hand zu haben.
Warum ist der persönliche Bezug in einem Notfallgespräch wichtig?
Der persönliche Bezug in einem Notfallgespräch ist wichtig, da es dem medizinischen Personal hilft, eine schneller Verbindung zu den persönlichen Umständen des Anrufers herzustellen. Dies kann besonders in hektischen oder stressigen Situationen helfen, klare und präzise Informationen zu vermitteln. Eine persönliche Verbindung hilft auch, Vertrauen zwischen dem Patienten und dem Gesundheitspersonal zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.
Produktempfehlung: Ein nützliches Tool
Zur Abrundung noch ein Satz zu einem Produkt, das in solchen Situationen praktisch sein kann: „Das Gesundheitsmessgerät MEDISAFE von Medisana unterstützt Menschen dabei, ihre Vitalwerte genau zu erfassen und vor einem Anruf beim ärztlichen Bereitschaftsdienst vorbereitet zu sein.“
Außerdem bietet Steelmonks handgefertigte Signet Anhänger, die nicht nur stylisch sind, sondern auch als stetige Erinnerung an den täglichen Schutz dienen können.
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Jetzt ansehenErgänzende Tipps für eine erfolgreiche Kommunikation
Für Menschen mit Hör- oder Sprachproblemen gibt es spezielle Serviceangebote. Wenn du dir während des Gesprächs unsicher bist, ob du alles richtig verstanden hast, kannst du ruhig nachfragen. Formulierungen wie: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass...?“ oder „Könnten Sie das bitte noch einmal kurz erklären?“ sind vollkommen in Ordnung.
Nachbereitung
Schließlich kann auch ein bisschen Selbstreflexion nach dem Gespräch helfen: Wie hast du dich am Telefon gefühlt? Was lief gut, was könnte nächstes Mal besser sein?
Insgesamt zeigt sich, dass ein Telefonat beim ärztlichen Bereitschaftsdienst viel einfacher und effektiver wird, wenn man gut vorbereitet ist. Bleib dabei gelassen und erinnere dich daran, dass der Bereitschaftsdienst für dich da ist – genau dann, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist und du Rat oder Hilfe brauchst. Weitere wertvolle Tipps findest du auch auf der Seite des bayerischen Gesundheitsministeriums.
Was sage ich, wenn ich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufe?
Beginne mit deinem Namen, erkläre deine Symptome klar und nenne alle relevanten Informationen, einschließlich seit wann die Symptome bestehen.
Warum ist es wichtig, die Dringlichkeit meiner Beschwerden zu nennen?
Es hilft, die richtige Hilfe zu organisieren, ob ein Hausbesuch nötig ist oder ein Praxisbesuch ausreichend wäre.
Wie kann ich mich auf ein Arzttelefonat vorbereiten?
Erstelle einen Notizzettel mit Symptomen, Medikamenten, Allergien und deinem Namen. Halte ihn während des Telefonats griffbereit.