Interessante Fakten
Wie komme ich zum Arzt, wenn ich nicht mobil bin?
Kennst du das Gefühl, wenn der eigene Körper schlappmacht, die Energie versiegt und jeder Gedanke an einen Weg vor die Tür einfach mühsam erscheint? Vielleicht hast du eine Erkältung, die sich zu einer hartnäckigen Bronchitis entwickelt hat, oder eine Verletzung, die dich davon abhält, dich frei zu bewegen. In solchen Momenten stellt sich oft eine drängende Frage: Wie komme ich zum Arzt, wenn ich nicht mobil bin? Diese Herausforderung betrifft nicht nur ältere Menschen oder Patienten nach Operationen, sondern durchaus viele, die akut oder chronisch eingeschränkt sind. Gut zu wissen: In Deutschland gibt es verlässliche Wege, um trotzdem medizinische Hilfe zu bekommen – auch ohne dass du selbst unterwegs sein musst.
Für die meisten Menschen gehört es zum Alltag, morgens zum Arzt zu gehen, wenn sie sich unwohl fühlen. Ein kurzer Spaziergang zur Praxis, der Weg mit Bus oder Bahn – für viele eine Selbstverständlichkeit. Doch sobald die eigene Mobilität eingeschränkt ist, werden diese Routinen plötzlich zum Hindernis. Die Treppe wird zur Bergbesteigung, der Weg zur Haltestelle zu lang, das Warten in vollen Verkehrsmitteln zur anstrengenden Tortur. Wenn sich solche Hürden auftun, ist es umso wichtiger, dass es alternative Wege gibt, um medizinische Hilfe zu erreichen.
In Deutschland ist der ärztliche Bereitschaftsdienst ein verlässlicher Helfer in solchen Situationen. Unter der leicht merkbaren Rufnummer 116 117 findet man ein engagiertes Team medizinischer Fachkräfte, die rund um die Uhr bereitstehen, um Menschen genau dann zu helfen, wenn ihre Mobilität eingeschränkt ist oder die reguläre Praxis geschlossen ist. Ob an Wochenenden, abends oder an Feiertagen – der Bereitschaftsdienst sorgt dafür, dass niemand ohne medizinische Unterstützung auskommen muss, nur weil der Weg zum Arzt gerade unmöglich erscheint.
Das Besondere: Der Bereitschaftsdienst beschränkt sich nicht nur auf telefonische Beratung, sondern organisiert bei Bedarf auch Hausbesuche. Stell dir vor, du hast hohes Fieber, Schüttelfrost oder starke Schmerzen – und die Vorstellung, deine Wohnung zu verlassen, fühlt sich geradezu unmöglich an. Hier zeigt sich der große Vorteil: Hausärzte und Fachärzte sind verpflichtet, Patienten zu Hause zu versorgen, wenn ein Besuch in der Praxis nicht machbar ist. So kommt die Medizin direkt zu dir, und du musst dich nicht zusätzlich mit dem oft beschwerlichen Transport auseinandersetzen.
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Der ärztliche Bereitschaftsdienst bietet rund um die Uhr medizinische Unterstützung unter der Nummer 116 117 an, insbesondere wenn Praxen geschlossen sind. Ruf die Nummer 116 117 an, um deinen Bedarf zu schildern. Der Dienst entscheidet, ob ein Hausbesuch notwendig ist. Telemedizin ermöglicht Beratung per Video oder Telefon und bietet flexiblen Zugang zur medizinischen Betreuung von zuhause aus.Was ist der ärztliche Bereitschaftsdienst?
Wie organisiere ich einen ärztlichen Hausbesuch?
Welche Rolle spielt die Telemedizin bei Mobilitätseinschränkungen?