Interessante Fakten
Was macht eigentlich ein Stuckateur?
Wenn wir an einen Stuckateur denken, stellen wir uns Tätigkeiten vor, die mit Putz, Stuck und dekorativen Elementen zu tun haben. Der Stuckateur ist ein wahrer Meister des Untergrunds, der Wände und Decken bearbeitet und mit Putz versieht. Diese Aufgaben sind sowohl außen an der Fassade als auch im Innenraum eines Gebäudes wichtig.
Typische Tätigkeiten sind das Erstellen von Wärmedämm-Verbundsystemen, also das Anbringen von Dämmplatten und das Überziehen mit Putz. Besondere Fachkenntnisse und handwerkliches Geschick sind in diesem Beruf unerlässlich. Stuckateure beschäftigen sich auch mit der Stuckgestaltung, also dem Entwurf und der Umsetzung von Ornamenten und Verzierungen aus Gips oder Kunststoffen.

Und was macht ein Maler?
Auf der anderen Seite ist der Maler für Farbe, Oberflächenbehandlung und Ästhetik verantwortlich. Er sorgt dafür, dass Wände, Decken und andere Flächen nicht nur geschützt, sondern auch ästhetisch ansprechend sind - kittet kleine Risse, schleift, grundiert und trägt Farbschichten auf.
Farbgestaltung ist ein kreatives Feld und umfasst die Wahl der Farben, das Spiel mit Mustern und Strukturen uvm. Malerarbeiten umfassen außerdem das Tapezieren, das Verlegen von Dekorfolien oder das Aufbringen spezieller Beschichtungen, wie Lasuren oder Lacke. Hier finden Sie mehr über die Ausbildung zum Stuckateur sowie über ihre beruflichen Möglichkeiten.
Der Unterschied der Materialien und Techniken
Der Stuckateur verwendet überwiegend mineralische Materialien wie Zement, Kalk und Gips. Techniken umfassen Spachteln, Verputzen, Modellieren von Stuckelementen und das Aufbringen von Dämmmaterialien.

Der Maler hingegen arbeitet vor allem mit Farbsystemen und Klebstoffen für Tapeten. Das Verständnis für Farbmischungen, Oberflächenstruktur und Trocknungszeiten sind für seine Arbeit entscheidend.
Ein gutes Beispiel: der Stuckateur sorgt für einen ebenen, wetterfesten Untergrund mit Dämmung und Putz. Der Maler verwendet darauf eine wetterbeständige Farbe, die schützt und den gewünschten Farbton bringt.
Wie sieht die Ausbildung aus?
Beide Berufe sind anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk, die in der Regel drei Jahre dauern und Theorie mit Praxis vereinen. Der Stuckateur lernt über Baustoffe, Wärmedämmung und Stuckgestaltung, während der Maler sich mit Farbgestaltung und Oberflächenschutz auseinandersetzt.
Einblicke in den Arbeitsalltag
In einem frisch renovierten Haus hat der Stuckateur die Wände vorbereitet - geschliffen, geglättet und verziert. Der Maler übernimmt, um Farbe und Struktur, Atmosphäre und Akzente zu setzen. Im Alltag entscheidet der Untergrund über die Qualität der endgültigen Oberfläche.
Was sind die spezifischen Herausforderungen beim Arbeiten mit Stuck und Farbe in alten Gebäuden?
In alten Gebäuden stellen sich besondere Herausforderungen, da häufig historische Strukturen und Materialien erhalten werden müssen. Stuckateure müssen sehr präzise arbeiten, um den Stuck nicht zu beschädigen und die ursprünglichen Gestaltungselemente zu bewahren. Die Verwendung traditioneller Techniken und Materialien ist oft erforderlich. Maler müssen Farben wählen, die zur Ästhetik der Zeit passen, während gleichzeitig moderne Anforderungen an Umweltschutz und Langlebigkeit erfüllt werden.
Warum ist die Unterscheidung wichtig?
Wie erkenne ich, wann ich einen Stuckateur brauche?
Wenn es um das Verputzen von Wänden, Wärmedämmung oder die Gestaltung von Stuckelementen geht, ist der Stuckateur der richtige Ansprechpartner.
Was macht ein Maler, das ein Stuckateur nicht macht?
Ein Maler ist auf Farbgestaltung spezialisiert – er bringt die Farbschichten auf, tapeziert, lackiert und sorgt mit kreativen Techniken für Oberfläche und Atmosphäre.
Können Maler auch Stuckarbeiten übernehmen?
In der Regel nicht, da Stuckarbeiten spezielles handwerkliches Können erfordern. Es gibt zwar Betriebe, die beide Gewerke anbieten, doch die Expertise bleibt getrennt.