Welchen Notendurchschnitt braucht man für Hebamme?

Entdecke die Anforderungen und Alternativen für das Hebammenstudium in Deutschland. Vom Notendurchschnitt zum Numerus Clausus (NC) und den vielfältigen Möglichkeiten, sich auch mit weniger optimalen Noten den Traumberuf Hebamme zu sichern. Lerne, wie du deinen Weg zur Hebammenausbildung gestalten kannst.

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Hebamme zu werden, ist für viele Menschen ein bedeutender Wunsch: ein Beruf voller Verantwortung, Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt echter Lebensfreude. Doch bevor du die spannende Phase der Ausbildung oder des Studiums starten kannst, steht oft eine große Hürde im Weg: die Zulassung.

Interessante Fakten

1. Der Numerus Clausus (NC) für das Hebammenstudium liegt durchschnittlich bei 2,0.
2. Einige Hochschulen wählen auch Bewerber:innen mit einem NC von bis zu 2,5 aus.
3. Auch mit niedrigerem Notendurchschnitt ist der Zugang über die berufspraktische Ausbildung zur Hebamme möglich.

Welchen Notendurchschnitt braucht man für Hebamme? – Ein umfassender Blick auf den Numerus Clausus und die Zulassungsvoraussetzungen

Hebamme zu werden, ist für viele Menschen ein bedeutender Wunsch: ein Beruf voller Verantwortung, Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt echter Lebensfreude. Doch bevor du die spannende Phase der Ausbildung oder des Studiums starten kannst, steht oft eine große Hürde im Weg: die Zulassung. In Deutschland spielt dabei besonders der Notendurchschnitt – genauer gesagt der Numerus Clausus (NC) – eine wichtige Rolle. Doch wie hoch ist dieser tatsächlich, und was heißt das für alle, die ihren Weg als Hebamme gehen möchten? Lass uns gemeinsam genauer hinschauen und die Details verstehen.

Was bedeutet Numerus Clausus (NC) für das Hebammenstudium?

Der Begriff Numerus Clausus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „geschlossene Anzahl“. Ganz vereinfacht gesagt heißt das: Es gibt mehr Bewerberinnen und Bewerber als verfügbare Studienplätze. Deshalb müssen Hochschulen Auswahl treffen – und das geschieht meist anhand der Schulnoten. Wer einen bestimmten Notendurchschnitt nicht erreicht, hat oft keine Chance auf einen Platz.

Für das Hebammenstudium in Deutschland bedeutet der NC, dass die Hochschulen eine Mindestnote verlangen, um die Bewerberinnen und Bewerber ordentlich zu sortieren. So wird versucht, die Vergabe der Studienplätze möglichst gerecht und transparent zu gestalten – zumindest theoretisch.

Aber was heißt das für dich praktisch? Der NC ist eine Art Hürde, die es zu überwinden gilt, um das Studium überhaupt aufnehmen zu können. Dabei variiert diese Hürde je nach Hochschule und Region teilweise erheblich.

Wie hoch ist der NC für das Hebammenstudium?

Im Wintersemester 2023 lag der durchschnittliche NC für das Hebammenstudium bei etwa 2,0. Diese Zahl gibt eine ungefähre Vorstellung davon, welche Schulnoten erforderlich sind, um eine realistische Chance auf einen Studienplatz zu haben. Doch man sollte sich hier nicht zu sehr auf Durchschnittswerte verlassen: Je nach Hochschule und Bundesland schwanken die Anforderungen stark.

Nehmen wir als Beispiel die Universität Münster: Dort lag der NC im Wintersemester 2023 sogar bei 1,4 – also deutlich strenger als der Durchschnitt. An anderen Standorten, wie etwa kleineren Fachhochschulen oder in weniger stark nachgefragten Regionen, konnten auch Notendurchschnitte von 2,5 oder sogar höher noch zum Zug führen.

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Was bringt uns das? Wenn du Hebamme werden möchtest, lohnt es sich, verschiedene Hochschulen und deren Voraussetzungen genau zu prüfen. Vielleicht findest du einen Studienstandort, der für dich mit deinem Notendurchschnitt erreichbar ist – oder an dem andere Kriterien stärker gewichtet werden.

Warum ist der Notendurchschnitt so wichtig?

Vielleicht fragst du dich, warum gerade bei der Hebammenausbildung so viel Wert auf den Notendurchschnitt gelegt wird? Der Beruf erfordert nämlich viel mehr als guten Willen: Hebammen begleiten Schwangere durch eine der wichtigsten Phasen ihres Lebens und unterstützen frühzeitig Mutter und Kind. Dafür sind Wissen, Engagement und Belastbarkeit notwendig.

Im Studium werden nicht nur medizinische Kenntnisse vermittelt, sondern auch psychologische und soziale Kompetenzen. Deshalb wollen Hochschulen einst kompetente und zuverlässige Bewerberinnen und Bewerber auswählen, die den komplexen Anforderungen gewachsen sind.

Welche Voraussetzungen brauchst du noch für die Hebammenausbildung?

Neben dem Notendurchschnitt gibt es weitere wichtige Kriterien, die deinen Weg zur Hebamme beeinflussen können. Ein Überblick:

  1. Schulabschluss: Ein mittlerer Bildungsabschluss reicht oft nicht aus, stattdessen wird meist die Fachhochschulreife oder das Abitur erwartet. Manche Ausbildungswege setzen zudem eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung, beispielsweise als Gesundheits- und Krankenpflegerin, voraus.
  2. Gesundheitliche Eignung: Hebammen arbeiten körperlich aktiv, oft auch nachts und unter Stress. Daher verlangen viele Ausbildungsstätten ein ärztliches Attest, das die gesundheitliche Eignung bestätigt.
  3. Persönliche Eigenschaften: Empathie, Belastbarkeit und Teamfähigkeit sind entscheidend. Du solltest in der Lage sein, dich in Schwangere und junge Familien einzufühlen, dabei aber auch Belastungen standzuhalten – psychisch und emotional.
  4. Praktische Erfahrungen: Das Sammeln von Erfahrungen durch Praktika in Geburtshäusern oder Kliniken kann dir nicht nur einen besseren Einblick in den Beruf verschaffen, sondern auch deine Bewerbungsunterlagen stärken.

Durch diese Kombination aus schulischen Leistungen und persönlichen sowie praktischen Voraussetzungen entsteht ein umfassendes Bild, das Hochschulen bei der Auswahl berücksichtigt.

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Gibt es Alternativen zum Studium mit schlechtem Notendurchschnitt?

Was, wenn dein Notendurchschnitt nicht ausreicht? Bedeutet das das Ende vom Traum Hebamme? Zum Glück nein.

In Deutschland existiert auch die klassische, berufspraktische Ausbildung zur Hebamme, die meist an Hebammenschulen angeboten wird und nicht zwingend auf einem Numerus Clausus basiert. Diese Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, in denen Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind.

Hier lernst du alles Notwendige vom Kreißsaalbetrieb über die Betreuung während der Schwangerschaft bis hin zur Nachsorge im Wochenbett – quasi hautnah am Geschehen.

Viele, die zunächst keinen Studienplatz ergattern konnten, wählen diesen Weg und haben später die Möglichkeit, sich durch Fortbildungen oder ein berufsbegleitendes Studium weiterzuqualifizieren. Diese Alternative ist also eine realistische Chance, Hebamme zu werden – und der direkte Kontakt zu den Geburten macht sie besonders wertvoll.

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Wie kannst du deine Chancen auf einen Studienplatz verbessern?

Der NC ist zwar eine wichtige Hürde, aber es gibt Möglichkeiten, deine Bewerbung noch besser zu machen. Hier einige Tipps:

  • Gute Schulnoten: Einverstanden, das klingt logisch und ist die Basis. Aber versuche nicht nur auf die Noten zu schielen, sondern beweise auch Einsatz in anderen Bereichen.
  • Engagement: Freiwilliges Engagement im sozialen oder pflegerischen Bereich, beispielsweise in der Altenpflege oder als Pflegehelferin, hebt dich positiv hervor und zeigt Verantwortungsbewusstsein.
  • Praktische Erfahrungen: Praktika bei Hebammen oder Geburtshäusern verschaffen dir nicht nur wertvolle Einblicke, sondern auch Pluspunkte bei der Bewerbung.
  • Motivationsschreiben: Schreibe authentisch, warum du Hebamme werden möchtest. Ein gutes Motivationsschreiben kann viele Unsicherheiten ausräumen und dich persönlich vorstellen.
  • Auswahlverfahren: Einige Hochschulen führen Interviews oder Tests durch, um neben den Noten auch soziale Kompetenzen und Motivation zu prüfen. Bereite dich darauf gut vor.

Wenn du diese Aspekte berücksichtigst, steigert sich deine Chance, den Studienplatz zu bekommen, auch wenn dein Notendurchschnitt nicht das absolute Spitzenniveau hat.

Das Bewerbungsverfahren findet in der Regel über die zentrale Vergabestelle „hochschulstart.de“ statt. Dort gibst du deinen Wunschstudienort und das Fach an, woraufhin das System die vorhandenen Plätze verteilt – hauptsächlich basierend auf deinem Notendurchschnitt.

Fällt deine Note gleich mit der anderer Bewerber:innen aus, ziehen oft weitere Kriterien wie die Wartezeit auf einen Studienplatz, zusätzliche Zertifikate oder Sprachkenntnisse in die Auswahl mit ein.

Manche Hochschulen laden Bewerberinnen und Bewerber auch zu Auswahlgesprächen oder Tests ein, wodurch deine Persönlichkeit und Motivation direkt einfließen können.

Es lohnt sich, die Anforderungen der jeweiligen Hochschule genau zu prüfen und nach Möglichkeit frühzeitig Kontakt aufzunehmen oder Informationsveranstaltungen zu besuchen.

Wie sieht das Hebammenstudium inhaltlich aus?

Das Hebammenstudium begleitet dich durch viele spannende Themenbereiche und bereitet dich auf die vielseitigen Aufgaben vor, die du später übernehmen wirst.

Du lernst, Schwangere umfassend zu betreuen, die Geburt zu begleiten, Mütter und Neugeborene in den ersten Wochen zu unterstützen und Beratungen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit durchzuführen.

Neben medizinischem Fachwissen stehen auch Kommunikation, Recht und Psychologie auf dem Stundenplan. Deine Ausbildung ist eine Mischung aus Theorie und Praxis, die oft eng mit Kliniken, Geburtshäusern und anderen Einrichtungen vernetzt ist.

Diese Bandbreite macht die Arbeit als Hebamme so faszinierend – und gleichzeitig anspruchsvoll. Die Herausforderung ist groß, doch mit der richtigen Motivation und guten Grundlagen gut zu meistern.

Persönliche Erfahrungen und Tipps für Studieninteressierte

Viele angehende Hebammen blicken auf eine Zeit aus Vorfreude, aber auch Unsicherheit zurück. So berichten einige, dass sie zu Beginn enttäuscht waren, als ihr Notendurchschnitt nicht für den Studienbeginn reichte.

Doch viele dieser Bewerberinnen und Bewerber haben den Umweg über die praktische Ausbildung gewählt – und im Nachhinein sogar davon profitiert, weil sie das Berufsleben direkt kennenlernten und sich später gezielter weiterqualifizieren konnten.

Das zeigt: Manchmal zeigt sich der Weg erst mit der Zeit richtig. Wichtig ist, das Ziel klar im Blick zu behalten, sich gründlich zu informieren und Geduld mit sich selbst zu haben.

Nutze jede Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln und dich persönlich weiterzuentwickeln – sei es durch Praktika, Freiwilligendienste oder den Austausch mit erfahrenen Hebammen.

So kannst du nicht nur deinen Bewerbungsunterlagen mehr Gewicht geben, sondern auch herausfinden, ob dieser Beruf wirklich zu dir passt.

Fazit: Was bedeutet das für dich?

Wenn du Hebamme werden möchtest, ist dein Notendurchschnitt ein wichtiger Schlüssel. Durchschnittlich brauchen Bewerberinnen und Bewerber einen Wert von rund 2,0 oder besser, um gute Chancen auf einen Studienplatz zu haben.

Doch je nach Hochschule können die Anforderungen deutlich variieren, weshalb es sich lohnt, verschiedene Angebote zu vergleichen und den Blick auch auf andere Qualifikationen und Erfahrungen zu richten.

Der NC ist also nicht das alleinige Maß aller Dinge. Persönliche Motivation, praktische Erfahrungen und alternative Ausbildungswege sind genauso wichtig, um den Beruf erfolgreich und mit Erfüllung ausüben zu können.

Ein Studienplatz zum Beispiel an der Hochschule Osnabrück öffnet dir die Tür zu einem abwechslungsreichen und sinnstiftenden Beruf – doch egal wo oder wie du startest: Deine Leidenschaft für die Begleitung von Mutter und Kind ist das, was wirklich zählt.

Mach dich also mit realistischem Blick auf den Weg – Hebamme zu werden ist trotz der Herausforderungen machbar und lohnt sich. Die Welt braucht Menschen wie dich, die mit Herz und Verstand diesen wunderbaren Beruf ausüben.

Du möchtest Hebamme werden, benötigst dazu durchschnittlich einen NC von 2,0 oder weniger. Doch keine Sorge, auch alternative Wege führen zum Ziel. Viel Erfolg auf deinem Weg und bei der nächsten Geburtshilfe!
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